Am 5. April 2008 trafen sich die Firmlinge unserer Pfarrgemeinde zu ihrem zweiten thematischen Tag. Dieser Tag wurde wie der vergangene von Vikar Thomas Lauer und den Katecheten der verschiedenen Gruppen vorbereitet.

An diesem Tag sollten sich die Firmlinge und ihre Katecheten mit dem Thema Glaubensbekenntnis und Firmung beschäftigen. Dazu gehörte auch, dass die Jugendlichen den Gegenstand mitbringen, der ihm/r wichtig ist, mit dem er/sie etwas Besonderes in Verbindung bringt oder der für sie „heilig“ ist.
Am Anfang gab es eine Runde mit Begriffen aus der Kirche wie zum Beispiel: Ökumene, Krankensalbung, Altar,…. Die Begriffe befanden sich in einer Schale, jeder Teilnehmer zog einen dieser Begriffe und sollte den anderen mitteilen was ihm/r zu diesem Begriff spontan einfällt.
Nach dieser Runde wurden die ca. 50 Jugendlichen in kleinere Gruppen aufgeteilt, damit das Erarbeiten der Themen leichter fiel.
In den Gruppen wurden dann das Apostolische Glaubensbekenntnis und einige alternativen Glaubensbekenntnisse ausgeteilt und jede einzelne Gruppe formulierte jeweils einen Satz des Apostolischen Bekenntnisses so um, wie es ihrer Meinung nach lauten müsste. Ebenfalls wurde in jeder Gruppe eine Fürbitte erdacht, die später gebraucht werden sollte.
Nach der Zusammensetzung der einzelnen Teile des umgeschriebenen Glaubensbekenntnisses und einer Mittagspause gingen alle wieder gestärkt an die Arbeit.
Jetzt wurde sich nochmals in der großen Runde getroffen, um die mitgebrachten Gegenstände zu erläutern. Dabei musste aber nur so viel dazu gesagt werden, wie der-/diejenige sagen wollte. Es wurden Gegenstände wie Handys wegen der ständigen Erreichbarkeit und Verbundenheit mit seinen Freunden oder MP3-Player wegen einer Leidenschaft für die Musik aber auch Gegenstände, die von Oma, Opa, Vater, Mutter oder anderen Verwandten geschenkt wurden mitgebracht.
Danach ging es dann noch einmal in die kleineren Gruppen um sich mit den Sakramenten: dem Kreuz, der Handauflegung, der Salbung und dem eigenen Namen zu beschäftigen. Dabei sollten die Firmlinge alltägliche Situationen nennen wo ihnen diese Sakramente begegnen. Es wurden Dinge wie Kirche beim Kreuz oder Wellness z. B. eincremen, duschen genannt.
Nach der Kaffeepause wurde noch ein kurzer Wortgottesdienst zum Abschluss gehalten, in dem auch die am Vormittag erdachten Fürbitten vorgelesen wurden. In ihnen wurden für Frieden in Tibet oder für die Verstorbenen gebetet.
Nach diesen zwei thematischen Tagen mussten sich die Firmlinge im Gottesdienst am Sonntag, dem 13. April offiziell zur Firmung am 26. April anmelden.
(Claudia Bauer)

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde am Nachmittag das Thema weiter vertieft. Es wurde sich mit den verschiedenen Glaubensauslegungen behandelt und das eigene christliche Glaubensbild bewusst gemacht. Anhand eines Arbeitsblattes wurden fünf verschiedene Glaubensauslegungen deutlich gemacht, „einer glaubt an Gott“, „eine ist geprägt von ihrem Elternhaus, wo ihre Mutter katholisch und ihr Vater muslimisch ist“ und wieder „einer glaubt an keinen Gott“.